Frauentracht


Frauentracht
Die Tracht der Frauen besteht aus einer Vielzahl von Kleidungsstücken.
Als erstes wäre da der Rock, er ist knöchellang, aus dickem Wolltuch und immer in gedeckten Farben gehalten. Der Rock ist mit einer Borte besetzt und hat eine Weite von ca. 4 -5 m. Er sitzt auf einem Wulst, der am geschnürten Mieder befestigt ist.
Passend zum Rock wird ein Samt- oder Wollmieder getragen. Unter diesem Mieder trägt die Tänzerin ein weißes Baumwoll- oder Leinenhemd.
Über den Rock kommt eine Schürze, die je nach Anlaß aus dunklen Seidenstoffen, oder für die Arbeit aus hellen, bedruckten Baumwollstoffen gefertigt ist. Die Schürze hat ein langes Schürzenband, das im Rücken gekreuzt und vorne zu einer Schleife gebunden wird. Häufig wird die Schleife einfach vorne aufgesteckt.
Über den Schultern trägt man ein Tuch, welches vorne gekreuzt und seitlich eingesteckt wird. Häufig ist dieses an 2 Ecken bestickt -die eine Ecke mit bunten Farben und die andere mit schwarzem Garn- so ein Tuch nennt man Freud- und Leidtuch.
Auf dem Kopf trägt die Tänzerin eine Haube, das Kanettchen. Sie ist vorne in Falten gelegt und auf der Rückseite bestickt, oft auch mit dem Monogram ihrer Trägerin versehen.

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